Zigaretten-Schmuggler aus Polen sollten wieder polnische Auto-Kennzeichen verwenden

JBM - Bei der Kontrolle eines aus Polen fahrenden Fahrzeugs an der Raststätte Biegener Hellen/Nord stießen Zöllner im Fond und im Kofferraum unter einer schwarzen Decke auf 150.000 Schmuggel-Zigaretten.

Um 6:00 Uhr, in den frühen Morgenstunden des 7. Oktober, wurde der Fahrer eines aus Polen auf der A12 fahrenden Fahrzeuges, durch Zoll-Mitarbeiter auf die Raststätte Biegener Hellen/Nord herausgewunken.

Bei der kurzen Sicht-Kontrolle des Fahrzeuges stießen die Fahnder auf die Zigaretten verschiedener Marken - ohne deutsche Steuerbanderole.

Eine weitere Überprüfung der Fahrzeug-Daten zeigte ebenfalls offensichtlich: die Kennzeichen waren gefälscht.

Immer häufiger werden Schmuggelfahrten unter Verwendung von Kennzeichen aus Deutschland durchgeführt, um vermeintlich weniger auffällig zu wirken. Der Trick ist den Zöllnern aber nicht neu, wie Andreeas Behnisch, Pressesprecher des Hauptzollamts Frankfurt (Oder), zu Bedenken gibt.

Nur einen Tag zuvor stellten Zivilfahnder einen 32-jährigen Polen zur Rede, der nicht nur 110.000 Zigaretten im Golf IV mit sich führte, sondern ebenfalls mit gefälschten - wie aus Deutschland stammend - Nummernschildern auf einem „Promille-Schleich-Weg“ bei Küstrin-Kietz erwischt wurde.

„Wir schauen uns zwar Kennzeichen näher an, vielmehr aber schauen wir schon genau hin, was für Insaßen sich in einem Fahrzeug befinden“, so ein Ermittler gegenüber JBM|News, der aus Ermittlungstechnischen Gründen nicht genannt werden darf. „Dabei achten wir insbesondere darauf, ob die Personen auch zum Nummernschild passen.“

Demnach täten Zigaretten-Schmuggler aus Polen gut daran, wieder auf - echte - Kennzeichen aus Polen umzusteigen.

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