Von wegen nur zwei Zigaretten-Schachteln – mehr als 5.000 waren es

JBM - Dreistigkeit siegt! Sollte man annehmen - stimmt aber nicht immer. Bei der Verkehrskontrolle eines aus Ungarn stammenden Kleintransporters mit Autoanhänger gab der Fahrer an, nur ein Fahrzeug in Paderborn kaufen zu wollen.

„Zigaretten? Nur zwei Schachteln“, so der Ungare zu den Zöllnern, auf deren Frage nach möglichem Zigaretten-Besitz.

Davon wollten sich die Zöllner nun selbst überzeugen und öffneten die Seitentür des Wagen. Bereits nach dem Entfernen einer unprofessionell zugeschnittenen Kunststoffplatte im Einstiegsbereich der Seitentür erhärtete sich der Verdacht: Hier könnte sich ein extra geschaffener Hohlraum unter dem Innenboden verbergen.

Beim Durchbohren der Kunststoffverkleidung  rieselte Tabak aus dem Bohrloch. Offensichtlich doch mehr als zwei Schachteln. Insgesamt entluden die Zöllner nämlich genau 101.060 Zigaretten aus dem Schmuggel-Versteck - rund 5.000 Zigaretten-Schachteln.

Gegen den Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet - die Zigaretten und das Fahrzeug sichergestellt.

Der Steuerschaden allein an der deutschen Tabaksteuer beträgt rund 21.000 Euro.

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