Schmuggel-Transport aus Rumänien – 42.600 Zigaretten im Gepäck

JBM - Bei einer Routinekontrolle an der Rastanlage Dannstadt (A61) entdeckten Beamte des Hauptzollamts Karlsruhe in einem aus Rumänien stammenden Kleintransporter mehr als 40.000 Schmuggel-Zigaretten.

Die Zigaretten wurden umgehend sichergestellt und die beiden Personen vorläufig festgenommen. Die Beschuldigten gaben im Zuge der Ermittlungen vor Ort an, die Zigaretten von Rumänien mit dem Ziel Großbritannien zu transportieren.

Der Wagen fiel den Beamten zunächst nur auf, da sich zehn Personen aus Rumänien an Bord befanden. Als Zielort gab der Fahrer den Beamten England an, was diese als eine steuerpflichtige Personenbeförderung sahen. Da der Fahrer eine hierfür notwendige Steuer-Bescheinigung vom Finanzamt allerdings nicht vorlegen konnte, musste er zunächst 60 Euro an Personen-Beförderungsteuer bezahlen.

Bei der anschließenden Kontrolle der Fahrgäste kamen dann im persönlichen Gepäck zweier 26 und 31-jähriger Männer 200 Stangen Zigaretten (40.000 Stück) zum Vorschein, obwohl sie zuvor die Mitführung steuerpflichtiger Waren verneinten.

Neben dem Gepäck der Reisenden transportierte der Fahrer zusätzlich Postpakete - auch hier wurden die Beamten fündig: In zwei Paketen befanden sich wiederum geschmuggelte Zigaretten, einmal 400 und einmal 2.200 Stück. Auch diese wurden sichergestellt - 

Gegen die Schmuggler aus Osteuropa wurde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Wegen des Verdachts möglicher weiterer Schmuggel-Fahrten und Kurier-Tätigkeiten wurde darüber hinaus das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main informiert, das die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf über 6.000 Euro.

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