Bundesweite Lkw-Kontrollen – Schwarzarbeitern und Dumping-Löhnern auf der Spur

JBM - Rund 3.500 Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) haben bundesweit Speditions-, Transport- und Logistik-Fahrzeuge rausgewunken: 2.000 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Im Fokus standen dabei die Arbeitsverhältnisse der Fahrer von Lastkraftwagen, Kleintransportern und Sprintern. Die Prüfungen umfassten insbesondere die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, illegale Beschäftigung von Ausländern, Scheinselbstständigkeit sowie Schwarzarbeit.

Bei den 20.674 befragten Fahrern und Mitfahrern wurden in 574 Fällen sogar Geschäftsunterlagen genauer unter die Lupe genommen.

Zwar wurden vor Ort nur 15 Strafverfahren wegen Verdachts von Schwarzarbeit, freischaffender Hartz-IV-Bezieher, Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts eingeleitet, dennoch sind in rund 2.000 weiteren Fällen Ermittlungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit erforderlich, weil sich auch hier Hinweise, insbesondere auf die Vorenthaltung von Arbeitslöhnen, Schwarzarbeiter, Scheinselbständigen, Dumping-Löhnen und Leistungsmissbrauch, ergeben haben.

Die Anzahl der vor Ort erteilten 26 Bußgeldverfahren, wegen Meldepflichtverletzung, fehlender Ausweispapiere oder mangelnder Arbeitsgenehmigung von Ausländern, fiel eher gering aus - ein gestohlenes Auto wurde ebenfalls aus dem Verkehr gezogen.

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