Drogen aus Indien – Heroin und Amphetamin in Springseilen

JBM - 400 Gramm Amphetamin und 250 Gramm Heroin zogen Bedienstete des Hauptzollamts Frankfurt/Main im Internationalen Postzentrum aus dem Verkehr.

Die Beamten kontrollierten routinemäßig eine Postsendung aus Indien, die für eine Privatperson in Spanien bestimmt war. Offizieller Inhalt: zehn Springseile.

Diese große Menge an Springseilen für eine einzelne Privatperson kam den Zöllnern ungewöhnlich vor und sie untersuchten mittels eines Röntgengerätes die Lieferung genauer. Auf dem Bildschirm erkannten sie Unregelmäßigkeiten in den Hohlräumen der Handgriffe - öffneten sie an der Seite.

Zum Vorschein kamen insgesamt 40 Kunststoffbeutel je zehn Gramm einer hellen pulvrigen Substanz - der daraufhin durchgeführte Rauschgift-Test zeigte bei Amphetamin positiv an.

Gleiches bei einer weiteren Postsendung aus Indien, die ebenfalls Springseile enthielten. Diese Sendung war allerdings für eine Privatperson in Kanada bestimmt. Aufgrund der vorangegangenen Erfahrungen wurden auch diese Seile einer Röntgenkontrolle unterzogen. Drogenanalye: Heroin.

"Die Schmuggler lassen sich immer wieder außergewöhnliche Verstecke einfallen. Aber, dass innerhalb einer so kurzen Zeit zweimal dasselbe Versteck genutzt wird, ist schon interessant", so die Pressesprecherin des Hauptzollamts Frankfurt am Main, Isabell Gillmann.

Drogen in Springseil / Bild: HZA-F

Drogen in Springseil / Bild: HZA-F

 

 

 

 

 

 

 

Bild/er: HZA-F

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