Satire: Zöllner waren nachlässig – Geldwäsche war gar nicht beabsichtigt!

JBM - Zöllner am Flughafen Frankfurt hatten vergessen, einen Passagier vor seinem Flug von Frankfurt Richtung Marokko nach Bargeld zu fragen.

Die Zeiten teurer Portemonnaies für ´Gucci´, ´Prada´ und Co. scheinen gezählt zu sein - zumindest für die Herren der Schöpfung.

Bargeld wird nämlich jetzt in Lautsprecherboxen, WLAN-Routern und DVD-Playern auf Reisen bei sich getragen - insbesondere in den afrikanischen Regionen. Das scheint trendy und viel sicherer.

Diesen modischen Trend hat zumindest ein Herr aus Guinea (West-Afrika) für sich entdeckt. Zöllner vom Flughafen Frankfurt waren die ersten, die diesen neuen Look bestaunen durften.

Fast wäre der Trendsetter in das Flugzeug nach Casablanca (Marokko) eingestiegen, und dieser Hype wäre den Nordeuropäern vielleicht für immer verborgen geblieben.

Doch da waren die Mitarbeiter vom Zoll zu neugierig und schauten sich diese neueste Errungenschaft genauer an.

Zwar war das Öffnen der Lautsprecherboxen, des WLAN-Routers und DVD-Players für den Alltagsgebrauch noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber über das Fassungsvermögen der modernen Bargeld-Utensilien zeigten sie sich dann doch sehr überrascht: umgerechnet 168.000 Euro, gestückelt in Schweizer Franken, US-Dollar und Euro.

„Ich transportiere mein Bargeld immer so.“ merkte der 40-jährige beiläufig an.

Geldwäsche? Selbstverständlich nein, beteuerte er. Er habe nur vergessen eine Barmittelanmeldung abzugeben, weil ihn der Zoll ja auch nicht danach gefragt habe.

Das hätte der gute Mann sicher auch getan, denn die Grenze für die Mitnahme von unangemeldetem Bargeld liegt immerhin bei 10.000 Euro.


 

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